Das Asien Abenteuer Teil 1

In der heutigen Geschichte geht diesmal kein Märchen voran, da die Geschichte an sich sehr aufregend und abenteuerlich ist und ich gleich damit beginnen möchte.

Dieser Blog Artikel wird ein Dreiteiler und handelt um eine Reise durch Südostasien, welche ich und meine sehr gute Freundin Kris so schnell nicht vergessen werden. Bis heute kann ich nicht glauben was alles passiert ist. Ich werde die Erzählung an sich in zwei Teile aufteilen und im dritten Teil möchte ich euch all die Lehren, Erfahrungen, Emotionen und Lebensveränderungen erzählen, welche aus diesem Erlebnis heraus entstanden sind.

Ich wünsche euch viel Spaß damit.

 

Es war November 2015. Nachdem ich von meiner ersten Reise wieder ein paar Monate in Deutschland war, stand meine zweite große Reise an. Kris und ich planten nach Neuseeland zu fliegen, um dort in einem Jahr Work und Travel das Land zu erkunden.  Zu Besuch war ich ja bereits in diesem wunderschönen Land und konnte es nicht abwarten wieder dort zu sein.

Doch wollten wir nichts auslassen, also buchten wir uns vor Neuseeland einen Flug nach Phuket, welches im Süden Thailands liegt. Wir buchten das Ticket ohne einen weiteren Flug nach Neuseeland, da wir uns zeitlich nicht begrenzen wollten.

 

Das Abenteuer begann.

 

Am Frankfurter Flughafen steuerten wir zuerst den Informationsstand an, um zu fragen wo unser Check-in ist. Wir buchten eine Airline, welche für leider schlechten Service bekannt ist, was uns an dieser Informationsstelle auch nochmal bestätigt wurde. „Viel Glück mit dieser Airline, hoffentlich geht alles gut“, war die Aussage des Mannes. Wir dachten uns nicht allzu viel dabei und waren eher dankbar, einen so günstigen Flug bekommen zu haben.

Nachdem wir eincheckten saßen wir in der Wartehalle, von welcher wir nur noch in den Flieger steigen mussten. Doch plötzlich hörten wir eine Durchsage bezüglich unseres Fluges. Es konnten 6 Passagiere wegen Überbuchung nicht mitfliegen. Für diejenigen welche sich freiwillig melden und einen Flug 9 Stunden später nehmen, würde es eine Entschädigung von 600 Euro geben. Da wir nicht in Eile waren und 600 Euro sehr gut gebrauchen konnten, gingen wir zum Schalter und meldeten uns als Freiwillige.

„Großartig“, sagte die Mitarbeiterin und bat uns noch etwas zu warten, bis weitere Informationen über den Ersatzflug kommen. Es vergingen gute 45 Minuten bis die Dame zu uns kam und sagte, wir sollten doch den jetzigen Flieger nehmen. Wir waren total verwundert, da der Aufruf zum Boarding bereits eine halbe Stunde her war und sie sicherlich auch bereits unser Gepäck aus dem Flieger geräumt hatten. Doch die Dame bestätigte, dass unser Gepäck sicher im Flieger sei und führte uns zu einem Herrn welcher uns zum Flugzeug bringen sollte. Er fuhr uns mit einem kleinen Wagen quer über den Flugplatz, wo unser Flieger schon so gut wie in den Startlöchern stand. Die Türen wurden ein weiteres Mal für uns geöffnet und wir stiegen als allerletzte Passagiere ein.

Noch ganz verwirrt von dem ganzen Theater schnauften wir erstmal durch und versuchten den Flug zu genießen. Dieser ging ohne Zwischenstopp direkt nach Thailand.

 

Nach 12 Stunden Flug standen wir nun in Phuket am Flughafen und warteten an der Gepäckausgabe auf unsere Rucksäcke. Wir warteten sehr lange, bis nur noch zwei, scheinbar besitzlose Gepäckstücke auf dem Fließband immer und immer wieder ihre Runden drehten. Doch diese Gepäckstücke waren eindeutig nicht unsere.

Nach langen Warten fragten wir einige der Mitarbeiter, doch waren wir nach einer Weile ziemlich verzweifelt, da die diese absolut Ahnungslos waren und dazu auch noch kaum Englisch sprachen. Bis wir endlich auf eine Dame stießen, welche uns helfen konnte. Sie bat uns in ihr Büro zu kommen und machte einige Telefonate, bis dann schließlich herauskam, dass unser Gepäck noch gemütlich am Frankfurter Flughafen darauf wartete in einen Flieger verfrachtet zu werden.

Wir waren absolut fassungslos. Wir hatten unser kleines Handgepäck dabei in welchem sich Geld, Handys, Laptop, Ladegeräte und Kleinigkeiten befanden. Zum Glück hatten wir jeder noch eine kurze Hose und ein Shirt in unser Handgepäck gepackt, um uns am Flughafen direkt umziehen zu können, da wir wussten wie heiß es werden würde.

Wir gaben der Frau eine Adresse unseres Hotesl in Koh Phi Phi, eine kleine Insel welche unser nächstes Ziel war.

Wir nahmen uns also ein Taxi und fuhren zum Boot, welches uns auf die Insel brachte. Trotz allem genossen wir die Fahrt. Es war traumhaft schön. Türkises Wasser, blauer Himmel und grüne Hügel. An der Insel angekommen gingen wir in unser Hotel, welches wie ein kleiner Bungalow gebaut war, und freuten uns über dem kleinen Holze Raum mit eigenem Badezimmer.

Später machten uns dann auf um uns notwendige Dinge zu besorgen, bis unsere Rucksäcke endlich ankommen würden.

 

Leider gibt es auf dieser Insel keine Supermärkte oder ähnliches. Sie besteht nur aus Sand, Märkten, Restaurants und Meer. Ab und an findet man einen kleinen Kiosk, an welchen man sich das nötigste kaufen kann. Wir besorgten uns Duschgel, Moskito Spray, Sonnencreme und einen Bikini. Dies reichte erstmal für die nächsten Tage. 

Wir machten uns einen super Abend am Strand. Wir aßen super leckeres Essen, tranken Cocktails aus Eimern und feierten am tropischen Partystrand bis zum Morgengrauen. Am nächsten Tag entspannten wir uns spazierten um die Insel und wussten nicht, dass die nächste Katastrophe schon an die Tür klopfte.

Am Abend gingen wir in einem super niedlichen Restaurant essen, welches wie ein Baumhaus gebaut war, mit Lichterketten drumherum und vielen Kerzen. Doch dort merkte ich, dass mir das Essen nicht so gut schmeckte und ich mich komisch fühlte. Ich fühlte mich über den Abend hinweg schwächer und schwächer. Wir entschieden uns daraufhin wieder zu unserem Hotel zu gehen.

Das war eine sehr gute Entscheidung, denn gerade angekommen ging mein erster und vorerst letzter Weg zur Toilette. Ich musste mich von allen Seiten entleeren, bis gefühlt mein komplettes Inneres hinauskam. Es hörte einfach nicht auf. Ich fühlte mich von Minute zu Minute schwächer und bekam Fieber. Nach einer ganzen Weile schaffte ich es, mich wieder ins Bett zu legen. Doch von dort aus gab es keine Chance mehr für mich, den Weg zur Toilette zu machen. Ich schaffte es ja kaum, das Glas Wasser zu halten welches mir Kris pausenlos unter die Nase hielt. Geschweige denn zu trinken. Nach jedem Schuck musste ich mich aufs Neue übergeben. Doch da sie mir Elektrolyte gab und ich wusste, dass dies gerade das einzige war was mir helfen würde, zwang ich es mir hinunter. Ich bekam Panik, vor allem da ich wusste, dass es auf der ganzen Insel kein Arzt oder Krankenhaus gibt. Durch meine Verzweiflung wurde auch Kris nervös und bekam Panik. Doch an einem bestimmten Punkt versuchte ich nur noch zu schlafen, ganz egal was aus meinem Körper noch hinauswollte.

Dies schaffte ich dann früh am Morgen und wachte ein paar Stunden später in einem nicht ganz so sauberen Bett auf. Doch ging es mir schon etwas besser. Wenigstens konnte ich aufstehen und zur Toilette gehen. Ein Segen.

Unsere Rucksäcke waren immer noch nicht da. Unser Holzbungalow war extrem heiß und die Toilette ein eher wildes Plumpsklo. Wir entschieden uns also das Hotel zu wechseln. Wir nahmen uns für die nächsten zwei Tage ein Zimmer auf der anderen Seite der Insel, welches ein kleines Backsteinhaus mit richtiger Toilette war. Von dort aus ging ich zur Apotheke, in der Hoffnung, dass die nette Dame mir helfen würde. Sie sagte mir ich hätte eine Lebensmittelvergiftung und gab mir Antibiotikum gegen das Fieber und den Durchfall. Die nächsten zwei Tage ernährte ich mich von Weißbrot und durch die Tabletten wurde es nach und nach besser.

Mit dem Essen und vor allem mit dem Leitungswasser müssen wir als Europäer in den asiatischen Ländern sehr aufpassen. Die Hygiene Standards sind völlig anders als die unseren.

 

Nach fünf langen Tagen waren dann unsere Rucksäcke endlich da. Da ich mich wieder einigermaßen fit fühlte, entschieden wir uns von der Insel abzureisen und hoch nach Bangkok zu fahren. Wir nahmen also ein Boot ans Festland und einen anschließenden Nachtbus nach Bangkok.

Natürlich ist der Sicherheitsstandard in Thailand nicht derselbe wie in westlichen Ländern und somit war auch die Busfahrt nicht gerade die entspannteste. Doch es lief ein Film und wir bekamen ein Snackpaket geschenkt. Und auch die Sitze waren bequem genug um die Nacht zu schlafen.

Nach 12 Stunden Fahrt kamen wir am Morgen in Bangkok an. Mit einem Taxi fuhren wir zu unserem Hotel. Taxifahren in Thailand kann manchmal sehr schwierig sein. Das wichtigste ist darauf Acht zu geben, dass es ein Taximeter ist, mit einer laufenden Uhr, da die Taxifahrer sonst ihren ganz eigenen Preis bemessen können, welcher zu 90% viel zu überteuert ist. Aber auch die Sprachverständigkeit ist nicht immer die beste. Wenn man also ein Taxi nehmen möchte, sollte man die Zieladresse am besten in geschriebener Form parat haben, optimalerweise sogar in deren Sprache.

Unser Hotel war sehr schön und wir verbrachten 2 Tage in Bangkok bis wir dann einen Nachtzug in den Norden Thailands nahmen. Dort verbrachten wir 2 wunderschöne Wochen in Chiang Mai und im niedlichen Hippie Dörfchen Pai. Für ca. eine Woche mieteten wir uns einen Roller. Das ist sehr üblich und auch absolut praktisch dort. Diese gibt es meistens schon für ca. 5 Euro am Tag.

 

An einem sonnigen Tag machten wir uns auf, die Höhlen zu besichtigen welche ca. 3 Stunden Rollerfahrt entfernt waren und ziemlich nah an der der Grenze von Myanmar liegen. Wir fuhren durch Gebirge an welchen die Straßen häufig sehr steil und kurvig waren. Doch nach einiger Zeit Rollerfahren gewöhnt man sich daran und findet seine ganz eigenen Tricks. Ziemlich spät kamen wir an den Höhlen an und machten die letzte Tour des Tages mit. Die Höhle war nur über einen Fluss zu erreichen und wir starteten unseren Weg mit einem kleinen Holzboot durch die dunklen Klippen.

Es herrschte absolute Stille und man konnte nur die Geräusche der vielen Fledermäuse hören. Nach der rasanten Rollerfahrt war es atemberaubend schön diese Stille umringt von Steinen und Wasser wahrzunehmen. Nach einer Weile marschierten wir zu Fuß weiter. Wir waren eine kleine Gruppe mit ca. fünf Leuten und unserem Tourguide. Während unserer Wanderung durch die dichten der Klippen entdeckten wir eine Spinne, welche die Größe einer Bratpfanne hatte. Zu unserer Erleichterung saß diese hoch auf einem Stein und bewegte sich nicht. Doch ein unwohles Gefühl überkam mich ab dem Zeitpunkt. Unser Tourguide erzählte uns, wie um punkt 18 Uhr die Fledermäuse am Ende der Höhle ihren Platz mit den Vögeln tauschen würden und dass es ein spektakuläres Ereignis wäre. Leider war dies nicht mit in unserer Tour enthalten und wir warteten nach unserer Tour, bis er weg war um uns selbst auf den Weg zu machen. Um ans Ende der Höhle zu gelangen mussten wir eine gute viertel Stunde durch den Regenwald laufen. Dort angekommen war es schon fast dunkel. Wir kletterten auf einen etwas höheren Stein am Ende der Höhle und um 18 Uhr flogen tatsächlich alles Fledermäuse hinaus und ein paar Vögel hinein. Leider nicht in massenhaften Scharen wie erwartet. Doch abgesehen vom unendlichen Gestank der Fledermäuse gefiel es uns gut und wir machten uns im Dunkeln wieder auf dem Weg zurück zu unserem Roller. Wir machten uns etwas Sorgen in der Dunkelheit die lange Fahrt zurückzufahren. Doch dann trafen wir 2 Mädchen, welche ebenfalls mit einem Roller unterwegs waren. Sie erzählten uns, dass sie ein kleines Hotel mitten im Wald gebucht hätten und ob wir nicht auch eine Nacht dort verbringen wollten. Wir empfanden dies als gute Alternative und folgten ihnen.

Wer meine Reisetipps gelesen hat, der ist sicherlich auf das Hotel Lodge Cave gestoßen. Denn genau das war es, wo die Mädchen uns hinführten. Ein absolut uriges und naturbelassenes Hotel mitten im Regenwald. Es gab ein super Restaurant dort, niedliche Holzhütten mit Himmelbetten und einen großen Lagerfeuerbereich in der Mitte des Anwesens. Und natürlich umzingelt von dichtem Wald. Es war wunderschön und wir bereuten es keine Sekunde, dass wir (trotz unseres schon gebuchten Hotels in Pai) eine Nacht dort verbrachten. Spontan sein entpuppt sich einfach fast immer als tolles Erlebnis. Wir sollte viel öfter spontan sein.

Am nächsten Tag konnten wir also ganz in Ruhe zurückfahren und planten ebenfalls unsere Reise fortzusetzen. öhle H

 

 

Nur leider lief unsere Abreise aus Pai nicht ganz so galant ab, wie wir es uns vorstellten.

Bei der Anmietung unseres Rollers bekamen wir 2 Helme mit. Als wir diese jedoch zurückgeben wollten, sagte der Mitarbeiter uns, dass einer von ihnen nicht der Helm sei, welcher er uns ausgeliehen hat und wir ihm doch bitte den selben wieder zurückgeben sollten. Wir waren total fassungslos, da es natürlich derselbe Helm war. Warum sollten wir denn auch plötzlich einen anderen haben. Er wollte uns einen viel zu hohen Betrag dafür berechnen. Wir sahen das natürlich nicht ein, also fing er an seine Überwachungskamera abzuspielen, um feststellen zu können welchen Helm wir bei der Ausleihe bekamen. Eine halbe Ewigkeit saßen wir in seinem Büro aber ohne jeglichen Erfolg. Am Ende einigten wir uns auf eine bestimmte Summe und behielten den Helm, welcher angeblich nicht seiner war. Wir reisten nun also mit unseren Backpacks, Handgepäck und Helm in der Hand.

Unser nächstes Ziel war der weiße Tempel in Chiang Rai. Von dort aus planten wir weiter nach Laos zu reisen. Wir nahmen also einen Mini Van von Pai nach Chiang Rai, welcher uns mit voller Randale durch die kurvigen Straßen in den Bergen fuhr. Ich kämpfte damit, mich nicht übergeben zu müssen und sprach ein Dankesgebet als wir endlich Chiang Rai erreichten. Dort schliefen wir in einem süßen kleinen Hotel mit schönem Außenbereich und schafften es sogar, unseren Motorradhelm zu verkaufen.

Ein paar Tage verbrachten wir in der schönen Stadt bis wir uns ganz spontan entschieden, nicht ins gleich um die Ecke gelegene Laos weiterzureisen, sondern ins 1130 km entfernte Kambodscha. Was auch immer uns dazu geritten hat diese Entscheidung zu treffen, buchten wir uns einen Bus, welcher uns quer durch Thailand, fast 2 Tage lang an die Grenze von Kambodscha führte. Dort ließ er uns raus und wir mussten unseren Weg zu Fuß weiterfortsetzen.

 

Ab diesen Tag begann das eigentliche Abenteuer unserer Reise.

 

An der Grenze mussten wir zuerst total überteuerte Passfotos schießen lassen, welche wir für die Einreise brauchten und natürlich vorher nicht dabeihatten. Wir mussten durch einige Büros und Schranken hindurch bis wir endlich auf der anderen Seite ankamen.

Und da waren wir nun. Mit unserem Gepäck in gefühlten 45 Grad Hitze draußen standen wir nun da. Hinter der Grenze waren nur Einheimische welche kaum englisch sprachen. Es gab kein Bus oder Taxi dort und die nächste Stadt Siem Reap war mehr als 100 km entfernt.

Wir liefen eine Weile durch das kleine Dorf hinter der Grenze. Wir konnten keinerlei Busverbindungen finden und auch Hostels oder irgendeine Art von Unterkunft gab es dort nicht wirklich. Die Gegend sah sehr arm aus und einige Straßen sehr verkommen. Doch viele glückliche Kinder spielten gemeinsam auf der Straße, welche den Anblick verschönerten.

Wir wussten absolut nicht was wir machen sollten und waren froh, dass es noch einigermaßen früh war, um weiter zu überlegen. Einige Menschen hielten uns an und baten uns eine Mitfahrgelegenheit nach Siem Reap für ein paar Dollar an. Doch zu dem Zeitpunkt waren wir noch sehr skeptisch, einfach mit fremden Einheimischen mitzufahren, da das Land und die Kultur noch völliges Neuland für uns war.

Doch nach stundenlangen warten und suchen, blieb uns gar nichts anderes übrig als eines dieser Angebote anzunehmen. Und so befanden wir uns letztendlich in einem kleinen Auto. Vorne saßen 2 Männer und auf der Hinterbank Kris, Ich, plus 2 weitere Frauen mit einem kranken Kind auf dem Schoß, welches hohes Fieber hatte und am laufenden Band hustete. Ich hatte Angst wieder krank zu werden nach meinen Horrornächten in Thailand. Doch trotz allem waren diese Menschen im Auto wahnsinnig liebevoll. Und auch wenn wir gefühlte 30 Mal nur knapp einem Unfall entkommen sind, kamen wir sicher am Ziel an.

Siem Reap war eine wundervolle Zeit. Wir buchten ein niedliches Hostel mit tollem Pool und Restaurant. Wir genossen das leckere Essen und machten eine atemberaubende Fahrradtour durch die jahrtausendalte Tempelstadt Angkor Wat. Ich denke das war eines der tollsten Dinge die ich jemals erlebt habe. Man fühlt sich wie in der Zeit zurückversetzt und es ist ein absolut magisches und mystisches Gefühl durch die Straßen der alten Tempelanlagen zu fahren. Es ist schon fast unglaublich wie uralte Bäume die ebenfalls uralten Gemäuer hochwachsen und wie die Ruinen nach so vielen Jahren immer noch stehen. Zwischendurch sieht man Elefanten und jede Menge Affen in den Tempeln. Vor den Affen sollte man sich jedoch in Acht nehmen, da ihr Verhalten durch das Füttern der Touristen sehr aggressiv geworden ist. Natürlich erwarten die Tiere, dass man ihnen etwas zu Essen gibt und bekommen sie dies nicht, so klauen sie es sich aus den Händen oder Rucksäcken.

Doch auch verschiedene schöne Vögel, allerlei Kleintiere und auch Schlangen haben ihr Zuhause in dem alten Dorf.

 

Von Leuten im Hostel hörten wir, dass die Insel Koh Rong sehr schön sein sollte und wir buchten uns einen Nachtbus. Dies war ein Schlafbus und sollte uns direkt nach Sihanoukville bringen, von wo aus wir nur noch ein Boot Richtung Insel nehmen mussten. Es war unsere erste Busfahrt in Kambodscha und wir wussten nicht, was uns erwartete. Denn wenn wir es gewusst hätten, bin ich mir sicher, dass wir diesen Bus nicht gebucht hätten.

Mit den Schlafkabinen fing es an. Diese waren lang genug um sich hinzulegen, hatten jedoch die breite eines halben Einzelbettes. Diese Kabine mussten wir uns teilen. Und hätten wir nicht zusammen gebucht, sondern als Einzelperson, so hätten wir uns die Kabine mit irgendwem fremdes teilen müssen.

Doch als der Bus losfuhr, kam mir das Problem der kleinen Kabine als absolute Nichtigkeit vor. Denn jetzt hatten wir ein neues Problem. Überleben.

Der Busfahrer fuhr, als hätte er zuvor 2 Flaschen Vodka geleert. In allerletzter Sekunde wich er Gegenverkehr aus, fuhr mit extremer Geschwindigkeit durch riesige Schlaglöcher. Er kam mir vor, als hätte er einen Tunnelblick und würde nichts um sich herum wahrnehmen.

Mit riesigen Augen, schnellen Herzschlag und Händen in Gebetshaltung schaute ich eine ganze Weile aus dem Fenster. Doch ich entschied mich ab einem Punkt zu akzeptieren was auch immer passieren würde. Sollte wir einen Unfall haben dann ist es eben so, ich konnte eh nichts an der Situation ändern. Also machte ich meine Kopfhörer rein und versuchte zu schlafen. Zum Glück hatte ich auch Erfolg damit.

Mit der Ansage „Endstation, alles aussteigen“ wachten wir auf. Wir stiegen aus, nahmen unserer Gepäck und mussten feststellen, dass wir nicht in Sihanoukville waren, wo uns der Bus hinbringen sollte, sondern in der Hauptstadt Pnom Phen. Bevor wir überhaupt die Chance hatten den Busfahrer zu fragen warum wir hier seien und wie wir an unser Ziel kommen würden, war dieser bereits verschwunden. Nicht nur Kris und ich waren geschockt, sondern natürlich auch alle anderen Passagiere in dem Bus. Da wir an einer Art Busbahnhof waren, fragten wir drinnen nach wie wir denn nun nach Sihanoukville kommen. Doch die Hilfe hielt sich in Grenzen und uns wurde gesagt, dass wir warten sollten. Das taten wir, eine halbe Ewigkeit.

Lange Zeit später kam dann ein kleiner Mini Van, um uns abzuholen. Eigentlich waren wir viel zu viele Menschen bzw. zu viel Gepäck, um alle in diesen kleinen Van zu passen. Ich saß ganz vorne neben dem Busfahrer. Mein Kopf war ca. 3 cm von der Windschutzscheibe entfernt und zwischen mir und dem Fahrer befand sich der Motor im Auto. Ich hätte es nicht für möglich gehalten doch die Fahrkünste dieses Fahrers waren noch um einiges schlimmer als die des vorherigen Busfahrers, bei welchem ich bereits Überlebensgebete sprach. Das mein Kopf 3 cm von der Frontscheibe entfernt war machte die ganze Geschichte nicht besser. So etwas wie Anschnallgurte gibt es in Kambodscha natürlich auch nicht.

Erst ab dem Zeitpunkt wo es wirklich nicht mehr anders möglich war, wich er dem Gegenverkehr aus. Schlaglöcher und Unebenheiten spürte man in dem kleinen Bus noch wesentlich mehr als in dem großen. Nach einer Weile wurde die Straße etwas besser und der Fahrer blieb für einige Zeit auf seiner eigenen Spur, wofür ich ihm meinen unendlichen Dank aussprach. Doch merkte ich auch wie der riesen Motor in der Mitte von uns anfing heiß zu werden. Er fing er an zu dampfen und ich machte mir so langsam Sorgen. Der Busfahrer konnte natürlich kein Englisch, nickte und grinste nur bis über beide Ohren als ich ihm versuchte zu sagen, dass er doch bitte anhalten sollte, da etwas mit dem Motor nicht stimmte. Als ich langsam anfing etwas Panik zu bekommen erledigte sich das Problem des Anhaltens von ganz allein. Denn der Motor ging aus und der Van blieb am Straßenrand stehen. Wir alle stiegen aus und es war heiß und feucht wie in einer Sauna.

Während der Busfahrer verschiedene Telefonate machte, unterhielten wir uns mit den anderen aus dem Bus. Es war eine Gruppe von sehr netten Engländern, welche das gleiche Ziel wie wir hatten und auch auf die Insel Koh Rong wollten.  Einer von Ihnen war Mechaniker und versuchte unseren Motor zu retten. Welches ihm tatsächlich gelang. Ich weiß nur leider bis heute nicht was genau er da gemacht hatte, aber das Endresultat war in diesem Moment wichtiger.

Einige Stunden später kamen wir dann in Sihanoukville an. Dort aßen wir alle gemeinsam zu Abend und die Engländer empfahlen uns einen schönen Ort am Strand, wo wir ein günstiges Hotel für die Nacht finden konnten. Somit fuhren wir alle gemeinsam mit einem Tuk Tuk zum Otres Beach. Ein Tuk Tuk ist ein offener Wagen zum Sitzen, welcher von einem Motorroller gezogen wird und als Taxi benutzt wird.

Otres Beach ist eine wunderschöne Sandstraße mit vielen kleinen Bungalow Hotels direkt am Meer. Die Bungalows stehen im Sand nur ca. 5 Meter vom Wasser entfernt. Liegt man im Bett, so strahlt nicht nur der schöne Mond hinein, man hört auch das Rauschen der Wellen. Es ist wundervoll. Die meisten der Bungalows dort haben ihre eigenen kleinen Strandrestaurants und Bars und das Frühstück ist mit im Preis enthalten.

Am nächsten Tag nahmen wir das Boot nach Koh Rong. Dort trafen wir einen Engländer, mit welchen wir gemeinsam im Bus von Thailand nach Kambodscha saßen. Wir kamen mit ihm ins Gespräch und machten aus, dass wir uns gemeinsam einen Bungalow auf der Insel teilen würden.

Dort angekommen wurden wir zuerst in ein kleines Restaurant gebeten, in welchem wir eine Einführung bekamen. Es wurde uns unter anderen gesagt, dass es auf dieser Insel keinerlei Ärzte oder Krankenhäuser gibt, jedoch sehr viele giftige Schlangen. Sollte etwas passieren, sagten sie, so würde das Notfallboot zum Festland ungefähr 30 Minuten brauchen.  Das entspannte mich natürlich enorm. Ich versuchte nicht weiter daran zu denken, denn die Insel war zu schön um Angst zu haben.

Es gibt dort nichts weiter als Sand, Regenwald, türkisem Wasser und kleine Hüttchen mit Restaurants, Bars oder Hotels und keinerlei Fortbewegungsmittel. Die Insel ist nur ein paar Kilometer lang und man kann von einer zur anderen Seite wandern.

 

Es war der 22. Dezember, zwei Tage vor Weihnachten. Wir beschlossen uns über die Festtage einen etwas hochwertigeren Bungalow zu buchen. Wir fanden einen sehr schönen für drei Personen. Wir entspannten den Abend auf unserer Veranda und hörten dem Zirpen der Grillen zu.

Am nächsten Morgen wachte ich auf und musste feststellen, dass es mich juckte. Es juckte mich ganz fürchterlich am kompletten linken Arm. Dies wurde immer schlimmer bis ich sah, dass ich voll mit kleinen Bissen war. Diese wurden nach einiger Zeit immer dicker und mein Arm schwellte nicht nur enorm an, sondern wurde auch rot wie eine Tomate. Ich dachte mir dies seien Sandfliegen und zog mir ein langes Shirt an.

Am Nachmittag gingen wir zusammen mit dem Engländer aus unserem Bungalow essen. Sehr freundliche Einheimische kochten uns ein wunderbares Mittagessen. Wir bedankten uns und machten uns danach wieder auf zu unserem Bungalow, als uns plötzlich drei Mitarbeiter des Restaurants hinterherliefen. Sie fingen den Engländer ab. Wir wunderten uns was da los sei.

Nun ja, am Ende der Geschichte kam heraus, dass er einer armen Dame in dem Restaurant Geld aus ihrer Tasche geklaut hatte. Wir konnten es beim besten Willen nicht fassen wie jemand dazu in der Lage war einer so freundlichen alten Frau ihr Geld zu stehlen. Nicht zu vergessen, dass die Einheimischen sowieso mit extremer Armut zu kämpfen haben. Wir stellten ihn zur Rede und sagten ihm, dass wir am nächsten Tag das Zimmer wechseln würden, ohne ihn selbstverständlich.

Am selben Tag noch ging ich zur Inselapotheke, um mich bezüglich meines mittlerweile Dinosauriergroßen Arms zu erkundigen. Sie sagte mir eindeutig, dass es Bettwanzen wären und gab mir eine Salbe. Ich konnte es nicht fassen und ging zum Hotelbesitzer um es ihm mitzuteilen, da ich mein Geld wiederhaben wollte und natürlich nicht bereit war, unsere bereits gebuchte Nacht in Anspruch zu nehmen. Dieser glaubte mir jedoch nicht und somit hatte sich die Angelegenheit für ihn auch erledigt.

Doch machte ich mich daraufhin auf, bewaffnet mit Taschenlampe, eines dieser Tierchen ausfindig zu machen. Und ich hatte wahnsinniges Glück. Eine kleine, mit höchstwahrscheinlich meinem Blut vollgepumpte Bettwanze lag in meinem Bett. Ich packte diese in eine kleine Tüte und zeigte sie dem Besitzer. Dieser schlug die Hände über dem Kopf zusammen, entschuldigte sich und gab uns unser Geld zurück. Wir packten unsere Sachen und buchten uns ein neues Hotel. Zu unserer Freude genau das, welches auch unsere Engländer Gruppe aus dem Bus gebucht hatte. Wir teilten uns eine kleine Holzhütte und waren absolut zufrieden.

 

Meine Arm schwill langsam ab und wir verbrachten einen tollen Weihnachtsabend mit der lieben Gruppe Engländern am Strand.

 

 

Bevor wir nach Kambodscha fuhren buchten wir unsere Silvesternacht auf einer Insel im Süden von Thailand. Dort fand die legendäre Vollmondparty statt. Von dort aus buchten wir uns einen weiteren Flug nach Bali, welches unser Ziel Anfang Januar war. Unser ursprünglicher Plan war also, noch vor Silvester wieder im Süden Thailands zu sein. Doch Pläne sind ja bekanntlich da, um sie nicht einzuhalten. Denn uns gefiel es so gut auf Koh Rong, dass wir uns entschieden auch noch Silvester auf dort zu bleiben. Wir verbrachten unglaublich schöne Tage. Fast jeden Morgen entspannten wir teilweise Stundenlang im türkis klaren Wasser, genießten Cocktails und das gute Essen. 

Ebenfalls halfen wir als Freiwillige die örtliche kleine Schule wieder auf Vordermann zu bringen. Unser Hotel hatte einen kleinen Gemeinschaftsbereich an welchen wir alle täglich zusammen saßen und über Gott und die Welt quatschten.

Auch zwei Hunde bewohnten das kleine niedliche Hotel, welches man eher als offenen großen Bungalow bezeichnen kann. Einer der Hunde tat mir sehr leid, da er noch fast ein Welpe war und seitdem wir angekommen waren einen ganz furchtbaren Husten hatte. Manchmal hatte ich das Gefühl, als würde er in den nächsten Minuten ersticken. Da es keine Ärzte, geschweige denn Tierärzte gab, konnten wir leider nicht viel machen außer beten, dass es ihm bald bessergehen würde.

 

Nach einer super Silvesternacht am Partystrand blieben wir noch zwei weitere Tage auf der Insel und mussten uns dann einen Bus nach Thailand buchen, da unser Flieger nach Bali in zwei weiteren Tagen ging.

Wir verabschiedeten uns von unseren englischen Freunden und nahmen das Boot Richtung Festland.

Dort mussten wir noch einige Stunden warten bis unser Nachtbus kam. Wir setzten uns in ein kleines Restaurant. Ich googelte weitere Reisepläne mit meinem Handy als ich plötzlich eine Nachricht von einem der Engländer bekam. Er berichtete mir, dass seitdem wir die Insel verlassen haben, der Hund aufgehört hatte zu husten. Wie in einer Schockstarre fing mein Herz schneller an zu schlagen und ich konnte nicht glauben was ich da gerade gelesen habe. Denn seitdem ich die Insel verlassen hatte, plagte mich ein furchtbarer Reizhusten welcher einfach keine Ruhe lassen wollte.

 

Der Hund hat mir seinen Husten gegeben, dachte ich mir. Und ja, das war erst der Anfang.

 

Unser Nachtbus kam und wir quetschten uns ein weiteres Mal in die kleine Kabine. Trotz meines Hustens schlief ich nach einiger Zeit endlich ein. Doch leider wurden wir nach ca. 4 Stunden und der Hälfte des Weges zur Grenze wieder geweckt. Der Bus hatte eine Panne. Wie sollte es auch anders sein. Es war ca. 5 Uhr morgens und wir stiegen alle aus. Wieder machte der Busfahrer ein paar Telefonate, doch zu unserem Erstaunen legte er sich in den Bus uns schlief.

Da standen wir also wieder, wartend auf der Straße.

Gute vier Stunden später kam ein Ersatzbus um uns vorerst in die nächste Stadt zu fahren. Von dort aus wurden unsere Sachen in einen Minivan verfrachtet, welcher uns zur Grenze bringen sollte. Keiner sagte uns bisher wie es nach der Grenze weitergehen würde, aber als ich den Minivan mit unserem Gepäck sah hatte ich vorerst andere Sorgen. Nur allein unser Gepäck ragte schon fast bis zur Decke, nun mussten aber auch noch gute 12 Menschen hinein.

Wir schafften es. Ich denke dies war die unbequemste Fahrt meines Lebens. Doch blieb dies nicht von langer Dauer. Denn nach noch nicht mal einer Stunde blieb auch dieser Van mitten auf einer Landstraße stehen. Es war schon keine Überraschung mehr, dass wir eine Panne hatten. Doch diesmal kam leider keine Hilfe. Denn nach langem Warten machte uns der Busfahrer verständlich, dass wir uns selbst darum kümmern sollten wie wir zur Grenze kommen.

 

Müde, total verschwitzt, hungrig, durstig und nicht zu vergessen ich mit furchtbaren Reizhusten, standen wir nun am Straßenrand mit weit ausgestreckten Daumen. Zu unserem Glücke hielt nach nicht allzu langer Zeit ein Wagen mit ein paar Teenager Jungs an, welche uns zur Grenze fuhren.

Nachdem wir diese überquerten standen wir vor dem nächsten Problem. Wie kommen wir nach Bangkok? Wäre unser erster Bus wie geplant bis nach Bangkok gefahren, so wären wir an diesem Zeitpunkt bereits seit einigen Stunden dort gewesen.

Es war bereits abends und wir suchten uns an der Grenze bei Mc Donalds W-lan um nach Bussen zu schauen. Auf der anderen Seite der Grenze waren die Aussichten nach öffentlichen Verkehrsmitteln zum Glück besser und so buchten wir uns einen Mini Van, welcher nur kurze Zeit später abfuhr.

Man konnte sofort den Unterschied des kambodschanischen und thailändischen Standards erkennen, wobei der thailändische Minivan um einiges sicherer und hochwertiger war als jegliche Busse auf der anderen Seite der Grenze.

Nach 6 Stunden kamen wir genau um Mitternacht in Bangkok an. Die Fahrt war zwar nicht so gefährlich wie irgendeine in Kambodscha, doch wurde mein Husten immer stärker. Ich hatte das Gefühl die Mitfahrer im Bus waren schon genervt von mir. Ich versuchte es so gut es ging zu unterdrücken, was den Reiz natürlich nur noch schlimmer machte. Uns rannte die Zeit davon. Normalerweise hätten wir den Nachtbus weiter in den Süden von Bangkok aus genommen, doch waren wir leider zu spät und der nächste fuhr erst am nächsten Morgen um 5 Uhr. Dies würde gerade knapp reichen um unseren Flieger in Phuket zu erwischen.

Da wir dringend Schlaf brauchten entschieden wir uns dafür uns ein Hotelzimmer für die nächsten 6 Stunden zu buchen um vor der Busfahrt noch etwas schlafen zu können.

Wir buchten also das billigste Hotel in unserer Nähe und liefen dorthin.

Im Zimmer angekommen stand ich wie angewurzelt im Türrahmen und konnte nicht glauben was ich sah. Es sah schlimmer aus als eine Gefängniszelle. Kahle Wände welche mit kotartigen braunen Flecken übersäht waren. Es liefen Kakerlaken herum und ein Fenster gab es ebenfalls nicht. „Keine Sekunde werde ich hier schlafen“ sagte ich zu Kris. Doch auch sie war gleicher Meinung.

Also beschlossen wir hinunter zu gehen in eine sehr bekannte Partystraße um die Nacht mit ein paar Drinks zu überstehen. Wir lernten nette Menschen kennen welche uns sogar zu Cocktails einluden. Früh am Morgen holten wir unser Gepäck ab, welches noch im Hotelzimmer (soweit man es so nennen kann) standen und nahmen ein Taxi zum Busbahnhof.

 

Nach fast 2 Tagen schlaflosen Tagen und Nächten, hatten wir im Bus endlich die Chance ein wenig Schlaf zu bekommen. Nach 12 Stunden erreichten wir Phuket.

Wir hatten nicht mal 2 Stunden Zeit bis unser Flieger ging. Wir rannten zur nächsten Taxi Station uns sagten ihm, er solle uns bitte so schnell wie möglich zum Flughafen fahren.

 

Wir erreichten den Schalter in letzter Minute, als die Dame uns sagte, dass wir leider nicht fliegen können, ohne einen Rück- bzw. Weiterflug von Bali zu haben und dass in 10 Minuten der Schalter schließen würde. Wir hatten also 10 Minuten Zeit uns einen Weiterflug von Bali aus zu buchen.

Ich blickte auf mein Handy, mein Akku war leer.

 

Schafften wir es? Wie es weiterging werdet ihr in meinem zweiten Teil der aufregenden Asien Reise erfahren.

 

Ich hoffe sehr euch hat diese Geschichte gefallen und freue mich natürlich unendlich, dass ihr diese Geschichte gelesen habt!!

Ich wünsche euch einen wundervollen Tag voller Liebe, Freude und Harmonie!

 

Vielen Dank meine Lieben und bis zum nächsten Mal 😊

 

 

Eure Cristel 

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