Die Macht des Perspektivwechsels und wie ich diese Erfahrung auf Bali machte

 

Es war einmal ein kleines Mädchen. Dieses verirrte sich eines Tages mutterseelenallein in den Tiefen der Wälder. Vor lauter Angst wollte es nicht ruhen und ging im schnellen Schritte voran. Plötzlich hörte es von der rechten Seite etwas pfeifen und erschrak so sehr, dass es anfing schneller zu gehen. Doch nur ein paar Meter weiter raschelte es auf der linken Seite im Gebüsch. Wieder erschrak es. Diesmal so sehr, dass es anfing zu rennen. Die Bäume sahen aus wie Gestalten. Überall hörte das Mädchen Geräusche und so sehr es auch weiterrennen wollte, war es nach einiger Zeit so erschöpft, dass es sich an einem Baume niederlies.

 

Im selben Moment kam der liebe Fuchs um die Ecke. Starr vor Angst schaute sie ihn an. „Aber wovor hast du denn so Angst mein liebes Kind?“, sprach der Fuchs. „Es ist dunkel und der Wald ist voller Monster.“, antwortete es. Der Fuchs lachte und fragte, wo es denn Monster gesehen hätte. Es erzählte ihm von dem Piepsen, dem Rascheln und den sich bewegenden Bäumen. Der Fuchs erklärte ihr, dass es nichts Böses in diesem Walde gäbe. Er versprach ihr, dass nichts ihr etwas anhaben könne und sie nur Vertrauen haben soll. So schickte er sie zurück, ihr Zuhause zu finden. Doch diesmal mit dem Wissen, dass alles gut ist und nichts böse.

 

So kehrte sie um. Wieder bemerkte sie ein Piepsen. Doch diesmal nahm sie es als wunderschönen Gesang eines Vogels wahr, welcher entweder schon, oder noch wach war.

 

Als sie das Rascheln der Büsche vernahm, traute sie sich, einen Blick hinein zu werfen. Und heraus kam ein kleiner Hase welcher sich ebenso sehr vor ihr fürchtete, wie sie vor ihm. Sie fühlte sich besser, sicherer. Die Bäume bewegten sich im Winde und sie spürte, wie dieser auch ihre Wangen sanft berührte und genoss den frischen Hauch.

 

Schnell und seelenruhig kam sie Zuhause an, erleichtert den Wald nun mit ganz anderen, schöneren Augen sehen zu können.

 

 

 

In dieser Geschichte geht es um den Perspektivwechsel. Wie ich oft daran erinnert wurde, die Dinge anders zu sehen. Positiver zu denken bzw. eine Situation aus 2 Perspektiven betrachten zu können. Einmal aus Angst und einmal aus Liebe.

 

 

 

Das Leben ist immer auf unserer Seite, manchmal müssen wir einfach nur unsere Sicht auf die Dinge ändern.

 

 

 

Mit einer so einfachen Sache wie Perspektivenwechsel kann man schon Berge versetzen.

 

 

 

Der bekannte Satz ``wir können das Glas halb leer oder halb voll sehen`` ist zweifellos wahr.

 

 

Dazu nur ein kleines Ereignis, welches ich erst vor ein paar Wochen erlebt habe.

 

 

 

Ich ekele mich vor kleinen Tierchen. Ich habe keine Phobie, aber sie müssen jetzt auch nicht in meiner Nähe sein. Nun habe ich vor kurzem einen Waldspaziergang gemacht, und als ich wieder im Auto saß, entdeckte ich einen Wurm auf meinem rechten Oberarm. Normalerweise wäre ich jetzt panisch geworden und hätte ihn abgestreift und nach draußen geworfen. Doch diesmal wollte ich dem ganzen Mal eine Chance geben, also ließ ich ihn dort und beobachtete ihn. Und dann geschah etwas absolut Skurriles. Dieser kleine Wurm lachte mich an. Ich schaute ihm ins Gesicht und er lachte, als hätte er Zähne. Er robbte sich meinen Arm hoch und ich nahm ihn in meine Hand. Er lachte mir immer noch direkt ins Gesicht. Das fand ich so lustig, dass ich auch anfing zu lachen. Und so saß ich im Auto und lachte gemeinsam mit diesem Wurm, bevor ich ihn dann ins Gras legte. Dieser kleine Wurm hat meinen ganzen Tag aufgehellt, nur weil ich meine Sichtweise auf die Dinge geändert habe und anstatt mit negativen Gefühlen, mit positiven herangegangen bin.

 

Und genau dann kommt das Leben ins Spiel, denn der Dank für meinen Perspektivenwechsel ist sofort in Form des Lachens zurückgekommen. Und ob es letztendlich echt war oder nur Ähnlichkeit mit einem Lachen hatte, bleibt meiner Fantasie überlassen. Doch Fakt ist, etwas Positives ist passiert nachdem ich meine Sicht geändert hatte. Und somit habe ich meinen Horizont schon ein kleines Stückchen erweitert.

 

 

 

Meine Sicht auf die Dinge war häufig sehr einseitig und beschränkt. Und auch wenn ich unendlich dankbar dafür bin, dieses simple Tool des Perspektivenwechsels nun benutzen zu können, wofür ich auch eine sehr lange Zeit gebraucht habe, weiß ich auch, dass viele Situationen in meinem Leben, in welchen ich dieses Tool eben nicht angewandt habe, so geschehen sollten. Jedes Ereignis und jede Situation waren da, um mir etwas auf meinem Weg mitzugeben, damit ich eben zu genau dieser Erkenntnis komme. 

 

 

 

Ich bin fest davon überzeugt, dass es keine Zufälle im Leben gibt.

 

 

 

Das Leben besteht aus reinen Kausalitäten, welche wir häufig gar nicht wahrnehmen, aber wenn wir es tun, total erstaunt darüber sind, dass eigentlich genau das unser Leben ausmacht.

 

Es wäre heute nicht wie es ist, wäre es damals nicht gewesen wie es war. Simple aber wahr. Der Butterfly Effekt, und somit hat alles eine Bedeutung, auch wenn wir mal wieder denken ``warum bloß passiert mir das jetzt schon wieder``. Das Leben wird uns die Antwort darauf geben. Irgendwann.

 

 

 

Und so hat auch die folgende Geschichte mir nicht nur eine Antwort geben können…

 

 

 

Vor ca. 3 Jahren war ich das erste Mal auf Bali. Ja sogar das erste Mal in Asien.

 

Mit einem Freund flog ich nach Denpasar. Aus irgendwelchen Gründen stand ich Bali sehr ängstlich und misstrauisch gegenüber. Auf einer eigentlich so wunderschönen Insel, fühlte ich mich leider nicht so wohl wie ich es erhoffte.

 

Natürlich, es war das erste Mal für mich in einem Land, in welchem die Kultur der europäischen nicht weiter hätte entfernt sein können. Während Europa, und all die anderen Länder in denen ich bisher zu diesem Zeitpunkt gewesen bin, sauber, strukturiert und vertrauenswürdig waren, wirkte Bali plötzlich dreckig, strukturlos und korrupt. Das traf auch alles zu, das ist nun mal die Kultur, welche ich hätte annehmen sollen, fühlen sollen, lernen sollen und genießen sollen. Doch das tat ich nicht. Ich suchte nach etwas für mich Normalem, etwas Europäischen. Eigentlich war ich die ganze Zeit nur auf der Suche. Natürlich fand ich nichts. Ich war auf der Suche nach irgendetwas bekannten um ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit herbeizuführen.

 

 

 

Ich sah nicht, dass ich die Geborgenheit und Sicherheit direkt vor meiner Nase hatte, nur eben in einer anderen Form in welcher ich sie noch nicht kannte.

 

 

 

Anstatt meine Sicht auf die Dinge zu ändern, Veränderungen positiv entgegen zu sehen und sich dem momentanen Leben anzupassen, war ich engstirnig. Rückblickend weiß ich, dass es auf der einen Seite so sein sollte, da auch diese Zeit meinen Charakter prägte und formte.

 

Doch auf der anderen hätte ich durch einen Wechsel meiner Sichtweise eine wesentlich entspanntere Zeit genießen können.

 

Ich lebte bereits vor Asien ein Jahr in Australien. Doch ist dieses Land noch ziemlich nah an der europäischen Kultur gelegen. Auch dort begab ich mich in Situationen welche mir fremd waren, doch fühlte ich mich wohl. Ich hatte stets ein gewisses innerliches Sicherheitsgefühl in diesem Land, auch wenn eine Schlange mich an jeder Ecke binnen Minuten hätte töten können.

 

Nicht jede fremde Situation muss uns Angst machen, doch gibt es immer wieder diese, welche es aus den tiefen unseres Unterbewusstseins tun.

 

 

 

Im Vergleich zu Flensburg ging es mir nach München und Australien mental schon wesentlich besser. Doch natürlich gibt es Zeiten, in denen es uns mal wieder nicht so gut geht. Und diese müssen sein, wie ich es ja schon in meiner letzten Geschichte erwähnt hatte. Nur dass wir häufig gar nicht wahrnehmen, dass genau dies gerade zu unserem Wachstumsprozess gehört, sie annehmen müssen und das Beste aus jeder uns gegebenen Situation schöpfen.

 

 

 

Bali war mein erster Rückfall.

 

 

 

 

 

Spät am Abend kamen wir am Flughafen an. Ein Hotel hatten wir uns noch nicht gebucht da uns gesagt wurde, es wäre besser dies einfach vor Ort zu tun. Ebenfalls wurden wir vor den korrupten und betrügerischen Taxifahrern gewarnt.

 

Nun ja, nach unserer Ankunft saßen wir in so einem Taxi. Mein erster Blick fiel gezielt auf das ziemlich auffällige Hakenkreuz, welches der Taxifahrer vorn am Spiegel hängen hatte. Ich viel in eine Art Schockstarre, da ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, was es in diesen Ländern zu bedeuten hat. Im Hinduismus bedeutet dieses Symbol Wissen, Glück und Wohlstand und existiert seit hunderten von Jahren.

 

Aus meiner Starre heraus zog mich dann der Taxifahrer, als er fragte wo wir denn hinwollen. Uns wurde eine Straße aufgeschrieben, in welcher wir nach Hotels suchen sollten. Wir gaben dem Fahrer den Zettel, doch behauptete er, er könne nicht in diese Straße hineinfahren da diese gesperrt sei. Doch empfahl er uns ein gutes Hotel seines Freundes, welches ganz in der Nähe war. In unserer Müdigkeit stimmten wir zu. Das Hotel war in Ordnung und das Frühstück am nächsten Tag war sehr schön. Das Beste daran war, dass sie doch tatsächlich in diesem Hotel das Weihnachtsgeschirr meiner Oma hatten.

 

 

 

Als wir uns dann in den nächsten Tagen auf eigene Faust ein Hotel suchten, stellten wir fest, dass unser vorheriges natürlich viel zu teuer war und wir somit auf den ersten Betrüger reingefallen waren. Denn in die Straße, in welche wir eigentlich wollten, konnte man selbstverständlich hineinfahren.

 

Nach ein paar Tagen faulenzen am Pool und feilschen auf den Märkten, beschlossen wir uns einen Roller zu mieten und über die komplette Insel zu fahren. Eine Woche waren wir unterwegs. Wir ließen unser Gepäck in einem Raum im Hotel und packten bloß einen kleinen Rucksack zusammen.

 

 

 

Das Abenteuer konnte beginnen.

 

 

 

Doch schon nach den ersten Metern Fahrt mit dem Roller war sehr schnell klar, dass es kein Abenteuer war, sondern ein Kampf ums Überleben. Den Verkehr kann man sich vorstellen eine wilde Schlacht. Auf einer Spur fahren mindestens 2 Roller und ein Auto. Wir kämpften uns durch und ich wagte weder einen Blick nach links noch nach rechts. Verharrt darauf keinen Unfall zu bauen, blickte ich stur geradeaus. Doch plötzlich kam etwas auf mich zu, ein Auto kam mir entgegen und im letzten Moment, bevor wir gegeneinandergeprallt wären, wichen wir uns aus. Dieses Auto kam wie aus dem Nichts und fuhr einfach auf der entgegengesetzten Spur. Doch bei diesem sollte es nicht bleiben. Roller, kleine LKW’s und zahlreiche Autos kamen mir entgegen. Es war wie ein Tetris Spiel im Straßenverkehr. Volle Konzentration, keine Sekunde die Straße aus den Augen lassen und geschickt ausweichen war die Devise um zu überleben.

 

 

Schweißgebadet und voller Adrenalin wusste ich noch nicht, dass uns das Schlimmste noch bevorstand.

 

 

 

Eine Kreuzung. Da standen wir nun. Vor einer roten Ampel an einer riesig großen Kreuzung. Hinter und vor uns ca. 300 Roller und 150 Autos. Rechts und links das gleiche. Bevor ich überhaupt großartig überlegen konnte wie ich nun vorgehen werde, wurde es grün. Ich MUSSTE fahren, sonst wäre ich überfahren worden. Einfach durch. Einfach geradeaus, ging es mir durch den Kopf. Und das tat ich. Ich sprach innerlich ein Gebet, gab Gas und fuhr einfach geradeaus mit dem Vertrauen, dass die anderen mich schon nicht überfahren werden. Ich überlebte.

 

 

 

Angekommen an unserem ersten Ziel Nusa Dua, ein kleiner Ort auf einer Halbinsel südlich von Kuta, wurde es ruhiger. Plötzlich waren die Straßen leer und wir erleichtert. Wir setzten uns neben einen Brunnen und ruhten uns aus. Mein Blick ging nach rechts auf die Straße. Dort erstarrte er für eine Weile, blickte dann weiter links und folgte langsam einem Roller. Ich konnte meinen Augen nicht trauen. Ich sah einen Roller, auf dem vorne ein Mann saß. Zwischen seinen Oberschenkeln ein Kind und vorn zwischen seinen Waden ein Hund. Doch saßen hinter ihm auf dem Roller noch 3 weitere Personen, von denen einer einen riesengroßen Fernseher in den Händen hielt. In diesem Moment fing ich an, aus tiefstem Herzen zu lachen. Ich konnte nicht mehr aufhören, und auch mein Freund fing an. Bis heute frage ich mich, wie die Balinesen es schaffen fast einen ganzen Hausstand auf ihren Rollern zu transportieren. Denn dieser Roller war nur der erste den wir sahen. Kurze Zeit später kam uns ein weiterer entgegen. Das einzige, was man von dem Fahrer sah war ein Stückchen seines Gesichts. Denn alles andere war voll mit Wasserkanistern. Ein riesen Berg an Wasserflaschen ist uns entgegengefahren ohne wirklich erkennen zu können, wo Roller und Fahrer sind.

 

 

 

Nach all den Erlebnissen aßen wir in einem wundervollen Baumhausrestaurant, direkt am Strand, zu Abend. Wir buchten uns ein kleines Hotel ganz in der Nähe und fuhren am nächsten Tag Richtung Norden.

 

An dem schwimmendem Tempel Thana Lot vorbei, fuhren wir Richtung Vulkan. Diese Fahrt empfand ich schlimmer, als all die Tage zuvor. Wir fuhren auf einer Art Landstraße. Doch konnte man das alles nicht wirklich als Landstraße bezeichnen, da an den Seiten und überall Menschen, Häuser oder kleine Verkaufshüttchen standen.

 

Ich wartete darauf, dass endlich mal ein Stück Natur kommt. Ein Stückchen ohne Menschen. Doch das war nicht möglich.

 

 

 

Doch anstatt es zu akzeptieren, suchte ich weiter.

 

 

 

Ich suchte weiter nach etwas in meinen Augen Schönen.  Natürlich fand ich nichts, da meine Sicht verbissen war. Ich kämpfte mich durch all die Autos und Roller, welche mir stets auf eigener Spur entgegenkamen und fuhr langsamer, als alle anderen.  Und dann passierte etwas, was mir den Rest nach dieser langen Fahrt gab. Ein Rollerfahrer, welcher schon eine Zeit lang vor uns fuhr und keinen Helm trug, stoß mit einem Auto frontal zusammen. Ich konnte den dumpfen Aufprall seines Körpers auf der Straße hören. Eine Traube von Menschen die helfen wollten versammelte sich sofort um diesen Mann. Bis heute weiß ich nicht, ob er es überlebte oder nicht.

 

Ab diesem Zeitpunkt fühlte ich mich nicht mehr in der Lage auch nur 100 Meter weiter zu fahren. Doch uns blieb nichts anderes übrig. Wir mussten weiter. Nach ca. einer Stunde kamen wir endlich in einem kleinen Dorf an, in welchem wir uns ein Hotelzimmer nahmen. Ich schlief binnen Sekunden ein.

 

 

 

Natürlich ist es schwierig, bei solch einem Ereignis die Sicht auf die Dinge zu ändern. Was passierte war schlimm. Doch war ich fix und fertig danach, anstatt es einfach zu akzeptieren. Ich hörte nicht auf darüber nachzudenken, hatte dadurch natürlich auch Angst selbst einen solchen Unfall zu haben. Ich steigerte mich mehr und mehr hinein, machte meinen Freund verrückt und beruhigte mich nicht eine Sekunde.

 

 

 

Ich machte die ganze Situation nur noch viel schlimmer, anstatt das hinzunehmen was eh nicht mehr zu ändern war.

 

 

 

Dem Tipp eines anderen Touristen nach, welchen wir auf unserem Weg trafen, fuhren wir am nächsten Tag auf einen Berg in Zentral Bali. Es fing an mit Kurven und einer kleinen Steigung. Das war alles noch in Ordnung für einen unerfahrenen Rollerfahrer wie mich.  Nur wurde es plötzlich immer steiler und die Kurven immer enger. Mein Freund war ein erfahrener Motorradfahrer und somit schon ein ganzes Stück vor mir. Irgendwann kam eine so enge Kurve an einem so extrem steilen Berg, dass ich Panik bekam und langsamer fuhr. Damals wusste ich noch nicht, dass man mit langsam fahren in einer solchen Situation genau das erreicht, was man nicht möchte. Nämlich umkippen. Und das tat ich mit einem galanten links Schwung direkt in einen Busch. Der Roller lag auf mir und da der Berg so steil war, hatte ich nicht genug Kraft hinauszukommen und den Roller zur Seite zu schieben. Da hörte ich plötzlich Stimmen und zwei Kinder kamen, um mir zu helfen. Zwei kleine 10-jährige Kinder hoben den Roller auf, als würde dieser das Gewicht einer Feder haben. Ich bedankte mich, kam mir danach aber ziemlich idiotisch vor, es nicht selbst geschafft zu haben.

 

Ein paar hundert Meter weiter entdeckte ich meinen Freund, welcher schon auf mich wartete. Er guckte mich entsetzt an und fragte, was denn mit mir passiert sei. Erst da blickte ich an mir herunter. Meine Beine und Arme waren blutig, in meiner Hose befanden sich gute 10 Löcher und mein Körper war übersäet mit Dreck und Blättern. Noch unter Schock fing ich trotzdem an zu lachen und erklärte ihm die Geschichte.

 

 

 

Nach einigen Stunden erreichten wir endlich die Spitze des Berges. Es wurde sehr kalt dort, fast schon eisig und wir mussten unsere warme Kleidung anziehen. Das Dorf, welches sich dort befand sah sehr arm aus. Häuser gab es nicht wirklich, sondern nur kleine Hütten welche aussahen als würden sie bald auseinanderbrechen.  Es liefen viele Straßenhunde dort herum, der eine trauriger als der andere. Vielen fehlte der Schwanz, manchen die Ohren und einige hatten nur 3 Beine. Die Einheimischen standen an den Straßenrändern und versuchten ihr Obst und Gemüse zu verkaufen, welches nicht appetitlich aussah. Die Straßen waren vollbeladen mit Müll und Dreck, so auch jede einzelne der Hütten.

 

Inmitten all dieses Chaos entdeckten wir nach einer Weile ein echtes Haus mit einem kleinen Restaurant nebendran. Dort machten wir Pause und aßen etwas. Ich war total angespannt und konnte mein Essen nicht genießen. Ich wollte weiter, weiter in die nächste Stadt und in ein Hotel. Und das taten wir. Auf der anderen Seite fuhren wir den extrem steilen Berg wieder hinunter. Dieser Weg war aber kürzer und wir fuhren nur ca. 30 Min bis es wieder ebenerdig wurde.

 

 

 

Ich beobachte die Menschen und die Straßen auf welchen wir fuhren. Wir. Wo war eigentlich mein Freund, dachte ich mir in diesem Moment. Ich blickte mich um, doch er war nirgendwo zu sehen.  Ich fuhr noch weitere 5 Minuten bis ich links anhielt um auf ihn zu warten. Der kommt schon gleich, dachte ich mir. Doch vergingen 10, 15, 20 Minuten und er war immer noch nicht da. Mein Herz fing an stärker zu schlagen und ich bekam einen Anschwung von Angst. Ich drehte um. Er muss mir schon entgegen kommen habe ich mir gedacht. Somit fuhr ich bis zum Anschlag des Berges. Doch keine Spur. Es gab aber auch nur diese eine Straße. Es war fast unmöglich ihn verloren zu haben. Ich fuhr wieder zu dem Punkt, an welchen ich zuvor auf ihn wartete. Erst da wurde mir klar, dass er unser Geld in seinem Rucksack hatte. Das einzige was ich bei mir hatte war ein Handy, was nicht funktionierte da ich keine Indonesische Sim Karte hatte. Ich benutzte dies lediglich für Fotos.

 

Nach einem Blick auf meine Tankanzeige war alles vorbei. Dieser war leer. Ich fing an zu weinen. Ich verharrte eine halbe Ewigkeit an diesem Platz, bis ich handeln musste, da es anfing dunkel zu werden.

 

Ich fuhr also wieder zurück zum Anschlag des Berges. Plötzlich fing es an zu regnen. Ein so heftiger Regen, dass es mich fast vom Roller zog. Ich blickte die Menschen an den Straßenrändern an und hatte das Gefühl, dass es nur Männer waren welche mir schöne Augen machen wollten. Ich, als kleines blondes Mädchen, geriet noch mehr in Panik. Ich hielt nicht an. Ich betete, dass mein Tank noch reichen würde. Doch reichen bis wohin? Ich wusste gar nicht wo ich hin sollte. Ich hatte ja kein Geld.

 

 

 

In diesem Moment auf dem Roller, nass bis auf die Haut, habe ich mich noch nie fremder und weiter weg von Zuhause gefühlt als jemals zuvor.

 

 

 

Einige Male dachte ich darüber nach, wieder zurück zum Restaurant zu fahren. Vielleicht ist mein Freund ja auch wieder zurückgefahren, um mich dort zu treffen. Doch die Angst, vor diesem extrem steilen Berg in Verbindung mit Monsunregen und leerem Tank war zu groß. Doch verweilen konnte ich da unten auch nicht. Also nahm ich all meinen Mut zusammen und fuhr den Berg hoch, ohne nachzudenken. Ich werde überleben und mein Tank wird reichen, war jenes was ich mir pausenlos sagte. Und ich schaffte es.

 

Nach einer Weile kam ich im Restaurant an. Ich weinte immer noch wie am Spieß und ein Junge, ungefähr meines Alters, kam hinaus. Ich fragte ihn ob er meinen Freund gesehen hätte. Er sprach kaum Englisch, doch verstand er was ich sagte. Zu meinem Bedauern verneinte er, doch bat mich hinein. Er sagte mir, dass sie dort W-Lan hätten. Ich loggte mich mit meinem Handy ein und schrieb meinem Freund bei Facebook wo ich war, in der Hoffnung er würde dasselbe tun und sich auch irgendwo Internet suchen.

 

Der Junge bat mich, sich mit ihm an den Tisch zu setzten und gab mir ein Bier aus. Ein Freund von ihm setzte sich zu uns und wir unterhielten uns mit Händen und Füßen. Sie waren beide sehr nett und freuten sich total, mir zuzuhören. Ich fühlte mich plötzlich viel wohler als zuvor. Zu dem Zeitpunkt rauchte ich noch und einer von den Mitarbeitern bekam das wohl mit und kaufte mir eine Schachtel Zigaretten. Ich konnte meinen Augen nicht trauen. „Für mich?“, fragte ich verwundert. Ja, sagte er und sein Lachen ging ihm bis hinter die Ohren. Ich konnte nicht fassen wie freundlich diese Menschen waren und mein Herz ging auf und erwärmte sich. Ich spürte plötzlich enorm viel Liebe um mich herum.

 

Einer von den Jungs erzählte mir, es sei sein größter Wunsch zur Schule zu gehen und dass er nur davon träumen könnte, einmal so reisen zu können wie ich es tue.

 

 

 

Der bloße Wunsch zur Schule zu gehen, mehr wollte er nicht.

 

 

 

Mit einem Male kam ich mir dumm vor. Ich hatte alles im Leben. Alles was ich brauchte und noch so viel mehr. Ich war Reisen. Mir wurde die Möglichkeit gegeben, die Welt zu sehen, Kulturen zu erleben. Doch ich machte alles schlecht. Ich sah nur den Müll und Dreck um mich herum. Ich hatte Angst vor den Menschen, dass sie mir etwas antun könnten. Es flossen so viele negative Gedanken während meiner Rollerfahrt durch meinen Kopf. So viele unnötige und unberechtigte Gedanken.

 

Diese Menschen hätten herzlicher nicht sein können. Sie interessierten sich so sehr für mein Leben, dass sie halbwegs Luftsprünge machten, als ich ihnen anbot uns bei Facebook zu verbinden.

 

Heute bin ich mir sicher, genau diese Herzlichkeit und Höflichkeit auch schon vorher, unten am Berg, hätte bekommen zu können. Wäre ich über meinen Schatten der unbegründeten Angst gesprungen und hätte dem Leben dort eine Chance gegeben.

 

 

 

Dem Leben eine Chance gegeben, anstatt Angst zu haben.

 

 

 

Ganz vertieft in die Gespräche vergaß ich meine Situation total. Ich schaute auf mein Handy und sah, dass mein Freund schon vor einiger Zeit geantwortet hatte und auf dem Weg zum Restaurant war.  Er war schon auf dem Weg in die nächste Stadt und wie wir uns verloren hatten, bleibt uns bis heute ein Rätsel.

 

Einige Minuten später traf er tatsächlich ein. Ich stellte ihm meine neuen Freunde vor. In dieser Nacht buchten wir das Hotel nebenan, welches zum Restaurant gehörte. Wir bekamen ein großes Holzhaus, ganz für uns allein. Ich habe zuvor noch nie so ein schönes Zimmer gesehen. Ein riesengroßes Himmelbett stand in der Mitte des Raumes. Es gab ein sehr niedlich hergerichtetes Badezimmer und die ganze Hütte war voller wunderbarer Verzierungen und Schnitzereien, alles im sehr dunklen und rustikalen Holz. Doch das Beste war der traumhafte Balkon. Er ragte nach hinten zum Regenwald hinaus, und da wir an der Spitze eines riesen Berges waren, konnten wir über den Horizont schauen.

 

Am nächsten Tag nahm ich zum ersten Mal die Schönheit des Landes wahr. Das Hotel und das Restaurant waren eines der wundervollsten Orte, an welchen ich bis zu dem Zeitpunkt gewesen bin. Ich kann einfach nicht fassen, wie ich diesen wundervollen Ort mit so anderen Augen sehen konnte. Einen Tag zuvor bat ich meinen Freund, dass wir doch bitte weiterfahren sollten, in ein schönes Hotel. Und dabei war das allerschönste Hotel schon direkt vor unserer Nase. Es ist unglaublich wie blind uns die Angst machen kann.

 

 

 

Beim Frühstück auf diesem traumhaften Balkon trat die Stille, diese wundervolle Stille nach dem Sturm ein. Ich genoss in vollen Zügen und ein Gefühl der Glückseligkeit überkam mich.

 

 

 

An diesem Tag fuhren wir wieder zurück nach Kuta, um unseren Flug am nächsten Tag nach Thailand zu nehmen. Doch das ist eine andere Geschichte…

 

 

 

Meine Sicht auf die Dinge änderte sich also automatisch durch diese Situation, welche ich erleben musste. Mir wurde bewusst, dass wir das Leben annehmen müssen wie es kommt. Wir müssen akzeptieren. Akzeptanz ist eines unserer wichtigsten Werkzeuge im Leben. Wenn nicht sogar das wichtigste. Nehmen wir das Leben nicht wie es kommt, sondern kämpfen gegen an, werden wir uns immer wieder in Situationen befinden in welchen wir uns unwohl fühlen.

 

Wäre ich einfach ruhig geblieben am Anschlag des Berges und hätte vertraut, wäre mir diese extreme Furcht in diesem Moment erspart geblieben und vielleicht wäre dafür etwas viel Schöneres gekommen.

 

Wir selbst kreieren unser Unbehagen indem wir mit den falschen Gedanken an verschiedene Situationen herangehen. Da gibt es doch diesen tollen Spruch

 

 

 

„Probleme existieren nicht, sondern nur unsere Reaktion auf die Situation.“

 

 

 

Unsere Reaktion allein erschafft das Problem. Wenn wir manchmal einfach positiv auf bestimmte Ereignisse und Situationen reagieren, so ist es auch kein Problem mehr, sondern nur eine bestimmte Situation.

 

 

 

Und natürlich gibt es auch bestimmte Situationen, in welchen positives Denken nur zu bestimmten Maße genügt. Wie zum Beispiel, wenn wir einen Chef haben der uns sehr schlecht behandelt. In solchen Situationen sollten wir nicht lange zögern und sie verlassen. Es ist verschwendete Lebenszeit in Situationen zu bleiben, in welchen wir uns unwohl fühlen und welche nicht den Zweck eines glücklichen Lebens erfüllen.

 

Wir sollten beobachten, ob wir eine Situation ändern können und wenn wir es nicht können, so müssen wir sie verlassen und etwas Besseres ist bereits auf dem Weg.

 

 

 

Hier ein kleines Beispiel dazu. Ich habe den letzten Monat auf Helgoland in einem Hotel gearbeitet. Beim Frühstücksbuffet morgens hörte ich 2 Frauen zu, welche sich unterhielten. Ihre Gesprächsthemen gingen um nichts anderes als dass sie in ihrem Leben zu viele Steuern zahlen müssen, wie furchtbar denn die Bootsfahrt war, wie teuer doch alles sei, wie sie ihr Rücken schon seit Jahren plagt und, und, und. Beide zogen sie ein Gesicht als wären sie gerade vom Teufel persönlich eingeladen worden einen Spaziergang in der Hölle zu machen. Und dabei saßen sie in ihrem Urlaub an einem unfassbar tollen Frühstücksbuffet mit lauter Leckereien. Sie hatten einen absolut atemberaubenden Blick auf das Meer. Die Sonne schien und der Himmel strahlte im kräftigsten blau.

 

 

 

Die Vögel sangen ihre Sommerlieder draußen und diese beiden Damen hatten nichts Besseres zu tun, als sich über das Leben zu beschweren.

 

 

 

Ein sehr trauriger Anblick.

 

Es war eigentlich so einfach den bloßen Moment zu genießen. In diesem Moment existierten keine Probleme. Es war rein gar nichts schlimmes da. Aber diese Damen trugen ihre Probleme wie in einer Handtasche mit ihnen. Diese Tasche wird mit der Zeit immer schwerer und schwerer. Denn diese Damen sortieren nicht aus, sie sammeln. Und irgendwann ist die Tasche nicht mehr tragbar. Sie ist zu schwer. Sie müssen also diese Last schleppen, Tag ein Tag aus. Es ist nicht mehr möglich für sie, ein einfaches und lockerleichtes Leben zu führen. Es ist nicht mehr möglich für sie glücklich zu sein, Frieden zu empfinden und Ausgeglichenheit zu spüren, da die Last der Tasche zu schwer ist.

 

 

 

Doch als noch trauriger empfand ich die Tatsache, dass diese Damen mich an mich selbst erinnerten. Denn oft war ich genauso verbissen gewesen. Ich suchte.

 

 

 

Ich suchte stets nach etwas Besseren und nahm nicht wahr, dass genau das bessere doch schon präsent war.

 

 

 

Alles was ich brauchte war direkt da. Ich musste nur die Augen aufmachen. Und so auch auf Bali.

 

Natürlich waren einige Situationen nicht so schön. Aber durch meine absolut einseitige und negative Einstellung gewann ich nichts mehr als Unbehagen und Frustration. Wie die beiden Frauen. So sehr konzentriert auf all die negativen Dinge, dass sie sich selbst gar nicht die Chance gaben, die schönen wahrzunehmen. 

 

 

 

So war es bei mir auch, als ich das erste Mal schnorcheln war.

 

Ich befand mich in Australien und dort gibt es natürlich Haie. Mit dem Gedanken bin ich schon ins Wasser gesprungen und obwohl überhaupt gar nichts schlimmes los war, schwamm ich wie eine Verrückte auf und ab. Irgendwann schaffte ich es dann, meine Taucherbrille aufzusetzen und einen Blick unter Wasser zu wagen. Ich schaute links, rechts und überall hin, ob irgendwo Haie waren. So ungespannt und fixiert darauf, dass etwas passieren könnte, merkte ich gar nicht wie schnell und weit ich vom Boot wegschwamm. Als ich das bemerkte wurde ich noch panischer und versuchte so schnell wie möglich wieder in die Nähe des Bootes zu schwimmen.

 

Total fix und fertig dort angekommen, hielt ich mich an der Leiter fest. Ich beobachtete die anderen Taucher. Alle waren sie seelenruhig und ganz konzentriert auf die Unterwasserwelt. Einige unterhielten sich und tauschten aus, was für tolle Fische sie sahen. Plötzlich bemerkte ich wie lächerlich ich mich verhielt. Es gab doch gar nichts schlimmes da unten. Es war nur in meinem Kopf und nicht real. Ich hatte die ganze Zeit im Kopf, von einem Hai attackiert zu werden, aber es war doch gar keiner da! Es könnte einer kommen. Aber es KÖNNTE auch immer etwas passieren, egal ob unter Wasser, an Land oder in der Luft. Ich hatte lediglich Angst vor meinen eigenen Gedanken in diesem Moment.

 

Ich atmete ein paar Mal tief durch und entschied mich, jetzt ganz entspannt zu bleiben und der Unterwasserwelt eine zweite Chance zu geben. Ich tauchte unter. Es war wunderschön. Hunderte kleiner bunter Fische schwammen in Scharen unter mir. Der eine farbenprächtiger als der andere. Es war eine völlig andere Welt als die, die ich kannte. Ich zog meine volle Konzentration nur auf die Fische und dass, was real in dem Moment vor mir war, nicht was eventuell noch kommen könnte. Ich genoss nur den Moment und es war einzigartig.  

 

Nach einiger Zeit wurden wir wieder auf das Boot gerufen. Während wir zurückfuhren genoss ich den Sonnenuntergang und war total fasziniert von dem, was ich gesehen habe. Ich war so dankbar dafür, meine Sichtweise geändert zu haben. Und so macht es ja auch keinen Sinn.

 

 

 

Warum den Verstand verlieren, wenn doch gar nichts los ist.

 

 

 

Wenn die Situation eintritt, dass ein Hai vorbeigeschwommen kommt dann kann man immer noch überlegen was man tut. Doch sich verrückt machen, obwohl doch noch gar nichts passiert ist, ist vergeudete Lebenszeit. Nein nicht nur das, es macht uns blind den Moment genießen zu können. Es macht uns blind für die schönen Dinge vor lauter Konzentration auf die schlechten.

 

 

 

Ein Paradebeispiel wäre folgender Urlaubsplaner:

 

 

 

„Schatz, hast du Lust mit mir in einen Thailandurlaub zu fliegen?“ „Ja sehr gerne, ABER…

 

Was ist, wenn etwas im Flieger passiert? Was ist, wenn unser Gepäck nicht rechtzeitig ankommt? Was ist wenn das Hotel nicht so aussieht wie auf den Bildern? Was ist, wenn wir Kakerlaken auf den Zimmern haben? Was ist, wenn wir eine Lebensmittelvergiftung bekommen, dafür ist Thailand doch bekannt? Was ist, wenn ich mich nicht wohlfühle, dann bin ich in einem fremden Land. Was ist, wenn mir was passiert, die medizinische Versorgung ist doch nicht so gut dort. Was ist, wenn es zu heiß ist? Was ist, wenn wir ausgeraubt werden?

 

„Nein, das ist alles zu gefährlich Schatz, lass uns lieber zuhause bleiben.“ „Ja, jetzt wo du es sagst ist es wohl das sicherste, wir können ja an die Ostsee fahren.“

 

 

 

Leider gibt es tatsächlich Menschen auf dieser Welt, welche so denken. Nicht einmal wird die Tatsache in Betracht gezogen, dass es wohlmöglich ein wunderschöner Urlaub werden könnte. Wir müssen uns selbst verbieten solche Gedanken in unseren Köpfen zu haben. Diese Gedanken machen uns Angst und hindern uns daran, zu leben. Sie hindern uns daran zu leben. Und wir möchten doch glücklich sein, oder? Glücklich sein heißt auch Risiken einzugehen und bitte niemals die Frage stellen was ist wenn? Niemals. Sondern kommen lassen, das Leben machen lassen und nur die guten Aspekte bestimmter Situationen herausfiltern.

 

 

 

Was ist wenn der Flug atemberaubend schön wird? Was ist wenn das Hotel noch viel schöner ist als auf den Bildern? Was ist, wenn wir wunderschöne tropische Tiere sehen? Was ist, wenn wir unvergesslich leckeres Essen probieren? Was ist, wenn ich mich so wohlfühle, dass ich gar nicht mehr weg möchte?

 

Genau das ist die Denkweise, welche wir stets haben sollten. Denn nur dann kann auch gutes passieren.

 

Es gibt diesen zauberhaften Spruch den ich so sehr liebe:

 

 

 

“Was ist, wenn ich falle? Oh aber Liebling, was ist, wenn du fliegst?“

 

 

 

Wir können nur Gutes empfangen, wenn wir mit unseren Gedanken auch Gutes hinaussenden. So ist nun mal das Gesetz des Lebens. Karma. Wenn unsere Gedanken einer bestimmten Sache gegenüber also schon vorher positiv sind, so ist es höchstwahrscheinlich, dass auch etwas Positives eintritt, da wir uns bewusst dafür entscheiden es so zu sehen. Wie bei meinem Schnorcheln. Ich habe haargenau die gleiche Situation aus zwei Blickwinkeln betrachtet, und jetzt ratet mal welche schöner war.

 

 

 

Uns wird immer die Möglichkeit gegeben, Situationen aus zwei Blickwinkeln zu betrachten. Einmal aus Liebe und einmal aus Angst, es ist unsere Wahl.

 

 

 

 

 

Ich hoffe sehr, euch hat diese Geschichte gefallen und ich freue mich extrem, dass ihr sie gelesen habt. Ich bin sehr dankbar dafür und eure Unterstützung bedeutet mir alles.

 

 

 

Ich freue mich sehr, wenn ihr mir auf Instagram und Facebook folgt und mir das ein oder andere Kommentar schreibt.

 

 

 

Bitte schaut auch auf meine anderen Rubriken auf meiner Website. Dort findet ihr kreative Inspirationen, ganz spezielle Reisetipps und noch mehr 😊

 

 

 

Vielen Dank an euch alle!

 

 

 

Vom Herzen

 

 

 

Eure Cristel

 

 

 

Write a comment

Comments: 0